header





Bestellen per
eMail

 
Ins Blickfeld gerückt –
die Menschen hinter den Kameras

Sicher interessiert es Sie manchmal, wer eigentlich hinter den Bildern steckt,
die wir für Sie bereit stellen. Mit unseren Portraits möchten wir Ihnen daher
einige besonders verdiente OKAPIA-Fotografen vorstellen.



Fritz Pölking

Portrait Fritz Pölking

Der Naturfotograf und Verleger Fritz Pölking ist seit 1984 mit seinen Aufnahmen bei OKAPIA vertreten. Der Kosmopolit aus Greven fotografiert vornehmlich im Bayerischen Wald in Deutschland, in Süd-Florida, USA und im Masai Mara, Kenia. Das Repertoire seiner Fotos reicht von malerischen Landschaftsaufnahmen über detailreiche Fotografien von Tieren und Pflanzen. Die szenische Präsenz, die in seinen Bilder liegt, ist atemberaubend. Fritz Pölking gehört als Wegbereiter moderner Tierfotografie in Europa auch international zu den ganz Großen. Er erhielt den Fritz-Steiniger-Preis für Verdienste um die Naturfotografie, ist Mitbegründer der Gesellschaft Deutscher Tierfotografen und wurde 1977 Tierfotograf des Jahres in England und Naturfotograf des Jahres in Deutschland.

Am 16.7.2007 ist für uns alle unerwartet und viel zu früh Fritz Pölking verstorben. Er war einer der größten Naturfotografen unserer Zeit und er ist sicher jedem Menschen, der sich mit Naturfotografie beschäftigt, ein Begriff.
Die Naturfotografen haben einen ihrer "ganz Großen" verloren, aber er wird sicher noch lange unvergessen sein. Sein Lebenswerk wird ihn immer wieder in Erinnerung rufen.

  


Jean-Louis Klein

Seit er 15 Jahre alt ist, beschäftigt sich Jean-Louis Klein leidenschaftlich mit Ornithologie und Tierfotografie. Zwischen 1970 und 1998 hat er zahlreiche Expeditionen durch die Naturhabitate Europas unternommen (vom Delta des Gadalquivir in Spanien bis zum Varangerfjord in Norwegen). Während seiner Arbeit als Förster in den Vogesen (von 1978 bis 1993) studierte er insbesondere die Biologie des Haselhuhns (Bonasa bonasia). Sein Film über das Auerhuhn (auf 16mm-Film gedreht) wurde 1985 auf France 3 ausgestrahlt.

 

Marie-Luce Hubert

Tiere übten seit jeher eine große Faszination auf Marie-Luce Hubert aus; insbesondere Pferde und Wölfe haben es Ihr angetan. Von 1982 bis 1990 studierte sie Biologie an den Universitäten von Nancy und Saarbrücken. Ihr Forschungsschwerpunkt lag im Bereich der Ethologie (Verhaltensforschung). Während mehrerer Aufenthalte in Grönland und Skandinavien studierte Sie die Biologie des Moschusochsen (Ovibus moschatus). Es folgten Expeditionen nach Kanada und Island. Hubert durchquerte die Insel von Süden nach Norden auf dem Fußweg.

 

Team Klein & Hubert

Portrait Jean-Louis Klein und Marie-Luce Hubert

Jean-Louis Klein und Marie-Luce Hubert lernten sich 1989 auf einer Grönland-Expedition kennen und entdeckten schnell ihre gemeinsame Leidenschaft für die Tier- und Reisefotografie.
Nach der Veröffentlichung von zwei Büchern entschieden sich die Beiden 1993, die Wildlife-Fotografie zu ihrem Hauptberuf zu machen. Seither haben sie mit ihren Kameras alle Kontinente besucht; sie fotografierten Hunde und ihre wilden Verwandten, Menschenaffen, Meeressäuger und Wildpferde. Ihre Bilder wurden mit verschiedenen Preisen ausgezeichnet, u.a. "BBC Wildlife Photographer of the Year", Kategorie Vögel (1994) und Säugetiere (1989).
Klein und Hubert werden in Frankreich seit 1988 von unserer französischen Partneragentur BIOS vertreten. Seit 1995 vermarktet OKPIA die Bilder der Beiden auch im deutschsprachigen Raum.




Hans Reinhard

Portrait Hans Reinhard

Hans Reinhard kam schon in seiner Jugend über die Liebe zur Natur zur Naturfotografie. Die einheimischen Tiere und Pflanzen waren jahrelang der Schwerpunkt seines Schaffens. Konsequent fotografierte er von Anfang an in Farbe und nur mit Mittelformatkameras. Besonders die Nutzung der Lichtschranke, um Tiere in ihrem natürlichen Umfeld abzubilden, machten ihn schnell auch international bekannt. Seit Anfang der 70er Jahre erscheinen seine Fotos in Zeitschriften, Kalendern und Büchern weltweit. 1972 die erste Reise nach Ostafrika. Noch weitere 15 Mal führten ihn Reisen nach Kenia, Tansania und Uganda. Nach und nach wurde die ganze Welt das Ziel. Als einer der ersten Profifotografen war er bei den Kaiserpinguinen in der Antarktis im Rahmen einer dreimonatigen Expedition.

Asien, Arabien, Ozeanien, Australien, USA, nur wenige Länder hat er in den vergangenen Jahren nicht bereist. Ab Anfang der 90er Jahre konzentrierte er sich verstärkt auf Garten- und Wellnessthemen. Gartengestaltung, Nutz- und Zierpflanzen sind seine Themenschwerpunkte in der Gegenwart. Auf seinem Bauernhof im Odenwald lebt er unterstützt von seiner Familie und umgeben von seinen vielen tierischen Fotomodellen.

Wir bei OKAPIA arbeiten seit über 40 Jahren erfolgreich mit Herrn Reinhard zusammen und haben zur Zeit ca. 70.000 Bilder von ihm archiviert.




David und Micha Sheldon

Portrait David und Micha Sheldon


Micha Sheldon (links im Bild) w
urde 1994 geboren und fotografiert seit er zwölf Jahre alt ist. Sein 'großer Bruder' David, geboren 1992, ist gleichzeitig mit ihm in die Fotografie eingestiegen. Die große Leidenschaft für Tier- und Pflanzenfotografie hat den beiden Brüdern bereits mehrere Auszeichnungen (u.a. den Glanzlichter Junior Award) und eine beachtliche Anzahl an Veröffentlichungen eingebracht.
Aber nicht nur die Natur übt eine starke Faszination auf David und Micha Sheldon aus, auch architektonische Kunstwerke, Reisemotive und menschliche Interaktionen werden in ihren Fotos festgehalten: Wo immer sich eine gute Gelegenheit bietet, füllen die Zwei die Speicherkarten ihrer digitalen Werkzeuge. Schade, dass die Beiden nebenbei auch noch ein bisschen Schulaufgaben und Studium erledigen müssen. Das schränkt sie in ihrer Reisefähigkeit noch etwas ein. Und so nehmen Sie zunächst die schönen Motive Europas und natürlich insbesondere ihrer Heimat, der Oberpfalz, in Angriff - frei nach ihrem selbstgewählten Motto: "The Visual Memory of Eternity".
 



Winfried Wisniewski

Portrait Winfried Wisniewski


Winfried Wisniewski, 1948 in Castrop-Rauxel geboren, interessierte sich schon als Kind für die Natur. Als Jugendlicher reiste er nach Südfrankreich, Österreich und Skandinavien, um Tiere in ihrer natürlichen Umgebung zu beobachten. Im Alter von 20 Jahren begann er mit der professionellen Fotografie von Pflanzen, Tieren und Landschaften. Stand zuerst die Dokumentation (etwa von tierischen Verhaltensweisen oder ökologischen Zusammenhängen) im Vordergrund seiner fotografischen Tätigkeit, so nahm die kreative Fotografie nach und nach einen ebenbürtigen Stellenwert in seinem Schaffen ein. Gegenwärtig beschäftigt sich Wisniewski mit der Darstellung natürlicher Bewegungen und Stimmungen, dabei eingefahrene Wege durchaus verlassend, und immer auf der Suche nach neuen Ausdrucksmöglichkeiten.
Wisniewskis fotografisches Gesamtwerk zeugt von der Fähigkeit, den einen gültigen Augenblick festzuhalten. Er lässt Fotos entstehen, die das Dokumentarische konventioneller Naturfotografie oft verlassen und so gleichsam zu (Sinn)Bildern werden.
Im Jahr 2008 wählte die Gesellschaft Deutscher Tierfotografen (GDT) ihn zum zweiten Mal (nach 1995) zum Naturfotografen des Jahres. Zudem hatte Wisniewski als einer der ersten seiner Zunft eine erfolgreiche Ausstellung in einer Kunstgalerie, der Galerie Art.ist in Castrop-Rauxel mit dem Thema "Unschärfen - die andere Sicht des Fotografen".
Winfried Wisniewskis Fotos und Artikel sind in zahlreichen Fachbüchern Zeitschriften erschienen (u.a. NaturFoto, GEO und Stern). Seit 1989 ist er Mitglied der GDT. Außerdem war er zweimal geladener ausländischer Ehrengast (mit eigener Ausstellung) auf dem international viel beachteten Naturfotofestival in Montier en Der, Frankreich. Mehrfach wurden seine Bilder auch beim BBC-Contest "Wildlife Photographer of the Year", als "highly commended" eingestuft.
Verwiesen sei an dieser Stelle auch auf den 2011 erschienenen Bildband Nordische Momente: Tiergeschichten aus Taiga und Tundra, der das Ergebnis einer gemeinsamen Arbeit mit Werner Bollman ist.




Matthias Lenke

Portrait Matthias Lenke

Geboren 1970 in Thüringen. Im Alter von 16 Jahren beginnendes Interesse an Fotografie. Kurz darauf Einrichtung einer eigenen Dunkelkammer und Betreiben von S/W-Fotografie als Hobby. Da bereits in der Kindheit von den Vorgängen in der Natur fasziniert, Motive hauptsächlich Landschaften, Tiere und Pflanzen. Im Zuge von Berufsausbildung und -ausübung mehrere Jahre keine fotografische Tätigkeit. Seit 2006 wiederauflebendes Interesse an Fotografie als Ausgleich zum beruflichen Alltag. Ende 2010 erstmals Verwendung von Mikroskop-Objektiven und der Focus-Stacking-Technik zur Erzielung extremer Vergrößerungen. Bevorzugte Bildthemen: Einheimische Insekten. Ganz im Gegensatz zu ihrer großen Bedeutung, ihrem unendlichen Formen- und Farbenreichtum, werden Insekten in der Regel kaum beachtet, höchstens in der Weise, dass man ihre angebliche Schädlichkeit beklagt. Es gibt daher einen großen Nachholbedarf an Aufklärung. Matthias Lenke erhofft sich, mit seinen Bildern einen kleinen Beitrag dazu leisten zu können.

 

 © OKAPIA KG | +49 (0) 69 - 943440 - 0 | info@okapia.de